Denkstrukturen ändern!

In diesem Blog geht es mir um Erfahrungsaustausch.
Darum neue Kraftquellen zu fühlen und sich zu mobilisieren.
Schaffen wir gemeinsam etwas wichtiges im Leben. Etwas von Bedeutung, etwas neues an dem uns wirklich etwas liegt.

Glaubst Du wie ich daran, das sich durch erfahren Denkstrukturen ändern lassen?

Ich freue mich auf Dich und Deinen Kommentar.
h.v.d. - 30. Dez, 12:55

Nein.

Erfahren alleine genügt nicht.
Es geht darum,
1. die Erfahrungen zu Erkennen und
2. den Willen zu haben, die Denkstrukturen zu ändern.

Sehr hilfreich ist auch ein guter Grund, die Denkstrukturen zu ändern, der Punkt 1 und 2 meist ganz von alleine umsetzt.

Chan Ging - 31. Dez, 12:39

Das was Du schreibst kann so nicht stimmen.

Erkennen kannst du erst wenn die erfahrung die du gemacht hast bereits hinter dir liegt und du dadurch entscheiden kannst wie du die erfahrung für dich verwerten möchtest - oder du vertraust blind denen die bereits die Erfahrung gemacht haben.

Dann stellt sich wiederum die Frage - wie frei und unbeeinflußt bist du in Deiner Entscheidungsfindung.

Lies bitte einmal meine Grundsätze. Was denkst Du würde in den Köpfen so mancher Menschen passieren, würden Sie Ihre Entscheidungen Aufgrund dieser Parameter treffen?

Jetzt stell Dir vor - das eine wachsende Gruppe von Menschen durch diese Grundsätze plötzlich ganz andere Erfahrungen - wesentlich positivere Erfahrung für das eigene Herz machen werden. Die Frage ist doch in welche Richtung will man sich bewegen?

Ich schreibe in diesem Blog weil ich wie viele andere sehe und empfinde das mit dieser Welt etwas nicht stimmt.

Gestern war ich mit meiner Tochte im Kino. Sammy 3 D. Auf Ihrem Nintendo streichelt Sie virtuelle Meerestiere im Spiel ,,Rettet die Meerestiere!``

Wird die nächste Generation sich nur noch mit Virtualität zufrieden geben?

Ich würde mich lieber persönlich mit ein paar Leuten 1 x die Woche treffen - als an diesem PC zu sitzten. Aber... mir fehlt irgendwie die Zeit, zudem ist es so bequemer - .. es geht in meinem Blog darum, diese Dinge zu erkennen. Ggf. sind meine momentanen Verhaltensmuster bereits durch das ganze Weltsystem indoktriniert.

Wenn heute abend der Jahresrückblick in den Medien läuft werde ich wie jedes Jahr anfangen zu heulen.

Ich wünsche Euch allen da draußen von ganzem Herzen ein frohes neues Jahr.
h.v.d. - 2. Jan, 22:28

Ich habe deine Grundsätze gelesen. Obwohl ich nicht ganz nachvollziehen kann, inwieferne deine Grundsätze mit der obigen Frage zur Veränderung der Denkstrukturen durch Erfahrung zu tun haben, gehe ich auf deine Grundsätze kurz ein:

Zieh das Gute nie in Zweifel. Es ist äußerst wichtig etwas zu tun woran man glaubt.
Dieser Grundsatz beinhaltet einen Widerspruch: das Gute muss nicht zwangsläufig das sein, woran jemand glaubt.

Frage Dich immer wie kann ich helfen statt was springt für mich dabei heraus?
Es ist ebenso wichtig zu erkennen, wann man nicht mehr helfen kann ohne sich selbst zu gefährden. Das zu sehen kann auch für den anderen entscheidend sein: Hilfe kann auch Grenzen überschreiten und andere quälen.

Zweck und Sinn des Lebens. Dafür muss man wissen und erfahren, dass jeder Aufgrund seiner speziellen Fähigkeiten, seiner Individualität, dem anderen etwas zu geben hat.
Ich würde im letzten Satzteil unbedingt von einem Plural ausgehen: es geht darum vielen anderen etwas zu geben, nicht nur einem.

Der Weg steht im Vordergrund nicht der Erfolg an seinem Ende.
Bedingungslose Zustimmung :)

Respektiere, schütze und diene.
Zu allgemein: Es ist ebenso wichtig, sich Respekt zu verschaffen, bisweilen beschützt zu werden und etwas annehmen zu können.

Ursache und Wirkung. Was denkst Du darüber?
Beide können ohne einander nicht sein und die lineare Aneinanderreihung funktioniert nur aus der beengten Menschensicht. Die Wirkung rechtfertigt und erklärt manchmal die Ursache: jeder Mensch ist dafür ein Beispiel: die Ursache seiner Existenz ist so unwahrscheinlich und in den Generationen vor ihm zur Unkenntlichkeit vernebelt, dass sie nur durch ihn Sinn erhält.
Chan Ging - 7. Jan, 22:54

Hallo H.V.D

Vielen Dank für Deinen Kommentar. Wofür steht H.V.D wenn ich indiskreter Weise danach fragen darf. Ich denke bereits über so einiges neu nach und Frage mich nun folgendes: Wie würdest Du meine Grundsätze neu formulieren, die im Ergebnis bewirken, dass Sie Menschen dazu anhalten könnten, mehr in Frage zu stellen, sich selber mehr warhzunehmen, sich selber mehr innnerhalb einens Ganzen spühren? Hilfst Du mir dabei? Du scheinst Dich bereits mit so manchem auseinander gesetzt zu haben. Wo stehst Du im Moment würde mich interessieren. Aus Deinen Zeilen lese ich Dein Interesse heraus, gerne mehr erreichen zu wollen und ein wenig Resignation darüber wie schwer es ist Veränderunge herbeiführen zu können. Freue mich auf Deinen nächsten Kommentar.LG Ich mag wie Du schreibst...
h.v.d. - 11. Jan, 09:22

Gerne kommentiere ich hier - man wird ja selten mit solchem Nachdruck aufgefordert, etwas beizutragen.
Meinen Nikname möchte ich gerne verschleiert halten, unter diesem Kürzel bewege ich mich anonym, was mir Möglichkeiten gibt, die ich mit meinem Realnamen nicht habe. Ich hoffe, du hast Verständnis dafür (denn ich meine nicht negative Möglichkeiten).

Du vermutest ganz recht - ich habe mich mit so manchem auseinandergesetzt, sehe mich selbst aber auch als jemanden, der nirgends "steht", sondern vielmehr sich zu bewegen sucht. Der eine Grundsatz von Dir, dass der "Weg" wesentlich wichtiger ist als das "Ziel", den halte ich für den zentralen Gedanken überhaupt. Resignation besteht in mir - da ich diesen Grundsatz sehr stark in meinem Leben beherzige - keine. Die Verinnerlichung dieses Grundsatzes, dass der "Weg das Leben" ist könnte den meisten Menschen helfen, Probleme zu überwinden. Etwa die Angst vor dem Tod: wie bedrohlich ist der Tod, wenn das Leben davor das Wesentliche ist? Selbst das (fragliche) Leben nach dem Tode (das ja viele esoterische Lehren und Religionen so wichtig nehmen) bekommt einen anderen Geschmack, wenn der Weg wichtiger genommen wird - der dann eben einfach weitergeht, selbst nach dem Ableben.

Ich gebe dir recht: Veränderungen herbeizuführen ist schwer. Sehr schwer. Am schwersten ist es sich selbst zu verändern, aber auch am lohnendsten. Es kann viele Jahre dauern, an sich selbst das zu verändern, was man so gerne bei anderen verändert gesehen hätte. Erstaunlicherweise hilft es auch sehr in der Umgebung, wenn man sich selbst verändert. Das habe ich oft so erlebt.

Ich würde mir nicht erlauben, deine Grundsätze neu zu formulieren, da ich sie sehr achte: du wirst gute Gründe haben, sie so zu fomulieren und so nach ihnen zu leben.
Der Ansatz, andere zu ändern, beginnt bei sich selbst. Das ist mein Beitrag.
Liebe Grüße,
h.v.d.
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